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Ria Klug

Ria Klug

 

1. Wer bist Du?
Das frage ich mich auch oft. Geboren in einem hessischen Entbindungshaus und irgendwie da gelandet, wo ich dies schreibe. Um weniger erratisch daherzukommen, behaupte ich, Autorin zu sein, die ihr Geld mit anderer Arbeit verdienen muss. In meinem Portfolio finden sich viele Kurz- und Langkrimis, Novellen, Satiren und Kolumnen, häufig mit queeren Inhalten und Figuren. Manches davon stammt von Edi LaGurki, das ist wie bei Dr Jekyll and Mr Hyde. Diejenigen, die mich als Therese Seehofer auf der Bühne gesehen haben, wissen wovon ich spreche.

2. Was bedeutet Dir Literatur?
Das ist doch die Sache mit den Büchern, nicht wahr? Also, davon habe ich einen ganzen Haufen und ich kann mir ein Leben ohne nicht vorstellen. Manchmal schreibe ich sogar selbst welche. Kopfkino, da habe ich ich stets einen prominenten Platz in der Lounge. Sogar mit Popcorn. Hoffentlich bedeute ich auch der Literatur etwas, irgendwann. Ist nur blöd, wenn man dafür erst sterben muss.

3. Was reizt Dich daran, Jurorin bei der Wortrandale zu sein?
Mich interessiert, was andere so schreiben, wenn sie mit einem Thema zusammenstoßen. Außerdem gibt mir das Gelegenheit, mich mit dem Schreiben zu befassen, was bei mir leider wegen vieler anderer Aufgaben schon seit einiger Zeit zu kurz kommt.
Jurorin zu sein bringt mir Lerneffekt und Erkenntnisgewinn, oder bescheidener gesagt, ich bin neugierig, welche Geschichten in anderen Köpfen herumspuken und in welchem Aufzug sie sich aus dem Haus trauen. Die Wortrandale braucht Jurorinnen, vielleicht fairere als ich es bin, aber sie braucht sie, damit es sie geben kann. Ach, wahrscheinlich fühlte ich mich einfach nur unterbeschäftigt. Dabei bin ich gar kein Fan des Fallbeils. Aber ich will mitrandalieren. Sorry.

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