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Dr. Klaus Berndl

Dr. Klaus Berndl

 

Geboren in Rheinland-Pfalz, aufgewachsen in Oberbayern, seit 1997 lebhaft in Berlin. Studium der Geschichte und Skandinavistik an der LMU München. 2004 Promotion mit einer Arbeit über die spätfriderizianische Zeit. 2004 erster Roman Feindberührung. 2004 Auszeichnung mit dem Martha-Saalfeld-Preis des Landes Rheinland-Pfalz. Es folgten der Agatha-Christie-Preis und das Amt des Burgschreibers zu Beeskow 2016, zwei Nominierungen für den Friedrich-Glauser-Preis. Seit 1999 Leiter der Prosa-Werkstatt der Gesellschaft für neue Literatur e. V. (bis 2004 NGL – Neue Gesellschaft für Literatur). Zahlreiche Veröffentlichungen an zahlreichen Orten.

Jurorentätigkeiten: Leiter der Prosawerkstatt der GNL seit 1999, Juror bei verschiedenen Ausschreibungen der NGL/GNL ab 1999, Mitherausgeberschaften für die Anthologien „Scham“ und „Alter“, Jury für den Burgschreiber zu Beeskow 2017.

Was mir Literatur bedeutet: Sprache ist die Basis menschlicher Kommunikation. Wie banal. Lesen und Schreiben ist eine der ersten und nach wie vor die zentrale Kulturtechnik schlechthin. Auch noch ziemlich banal. Mit der Gestaltung des sprachlichen Ausdrucks gelingt es der Literatur, im Kopf der Leser Welten entstehen zu lassen. Das ist nicht mehr banal, im Gegenteil. Literatur ist Welt.

WORTRANDALE: Allein schon dieses Wort! Buchstabengewordene Frechheit. – Mir gefällt der Gedanke eines Drei-Sparten-Preises: Drei „Genres“ widmen sich einem Thema, ringen um einen Preis. Dabei wird zweierlei aufgehoben: Einerseits das Denken von der „Genreliteratur“ (Krimis etc. seien keine ernstzunehmende Literatur), andererseits das Abschieben von Literatur mit queerer Thematik in den Randbereich (interessiert eh nur eine Randgruppe). Bei der Wortrandale zeigen alle Autorinnen und Autoren, was sie können: WORTAKROBATIK.

Wortrandale

Bildquelle: Radio 889FM